Schützen, pflegen und gestalten mit der Kraft der Natur
Für die Herstellung von NATURHAUS-Produkten werden ausschließlich nachwachsende, naturbelassene und hochwertige Rohstoffe und Zutaten verwendet. Die Rezepturen werden in den firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungslabors erarbeitet und in Langzeitstudien ausgiebig getestet. Dabei ist es uns auch wichtig, besonders umweltfreundlich und ressourcenschonend zu produzieren. NATURHAUS ist aus diesem Grund förderndes Mitglied im "Umweltpakt Bayern".
Hinzu kommt die Erfahrung aus über zwei Jahrzehnten mit viel Pionierarbeit. Das Ergebnis ist ein abgestimmtes Programm aus Grundierungen, Wachsen, Lasuren sowie Reinigungs- und Pflegemittel. Für industrielle Anwendungen werden, in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partnern, auch bedarfsgerechte, individuelle Lösungen mit viel Erfolg entwickelt.
NATURHAUS sorgt nicht nur für eine erstklassige Produktqualität, sondern auch für einen hohen Anwendungskomfort seiner Produkte. Dazu gehört die fachlich qualifizierte Schulung der Verwender und die Einführung neuer Anwendungstechniken. Auch ein professioneller Pflegeservice, der von NATURHAUS entwickelt und organisiert wurde, zählt dazu. Es ist unser vorrangiges Ziel, die Zufriedenheit unserer Kunden nachhaltig und auf Dauer sicherzustellen
Alkohol | Aluminiumsilikat | Bentonit | Bienenwachs | Borax | Boräure | Borsalz | Ca/Co/Zr-Trockenstoffe | Candelilla-Wachs | Carnauba-Wachs | Casein | Cellulose | Chromoxid-Grün | Citrusschalenöl | Copal | Dammar | Eisenoxid-Pigmente | Erd- und Mineralpigmente | Ethanol | Gips | Glycerin | Hirschhornsalz | Holzöl-Standöl | Kali-Wasserglas | Kalkspat | Kaolin | Kieseläure | Kokosöl-Kaliseife | Kolophonium | Kolophonium-Harzester | Kreide | Lecithin | Leinöl | Leinöl-Firnis | Leinöl-Standöl | Lösemittel | Natronlauge | Pottasche | Quarzsand | Quellton | Rizinen-Standöl | Salmiakgeist | Schellack | Schellack, wasserlöslich | Schellack-Wachs | Soda | Sojalecithin | Sojaöl-Kaliseife | Standöle | Talkum | Titandioxid | Trockenstoffe | Ultramarinblau | Wasserglas | Weißkalk-Hydrat | Xanthan | Zellulose | Zirkonium-Fettäuresalz
Beschreibung: Reiner, durch die natürliche Vergärung von stärkehaltigen Pflanzen und anschließende Destillation gewonnener Ethylalkohol (siehe auch “Lösemittel”).
Verwendung: Als Lösemittel für Harze
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Wasserhaltige Tonerde aus der natürlichen Verwitterung von Urgestein.
Verwendung: Mineralischer Füllstoff mit Pigmenteigenschaften.
Herkunft: Europa
siehe “Quellton”
Beschreibung: Knetbares Sekret aus der Bauchdrüse der Honigbiene, das zum Bau der Waben verwendet wird. Bienenwachs kommt in verschiedenen Bearbeitungsstufen,
gebleicht oder ungebleicht in den Handel und wird teilweise auch mit Paraffin verschnitten.
Verwendung: Bienenwachs wird seit dem Altertum zur Veredelung und Pflege von Holzoberflächen eingesetzt. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Herstellung von
Salben, Tabletten, Kerzen und Kosmetika.
NH-Rohstoff: Für NATURHAUS-Produkte wird ausschließlich wohlriechendes, natürliches Bienenwachs ohne chemische Behandlung eingesetzt. Die
Qualität entspricht den Anforderungen des Deutschen Arzneibuches (DAB 10).
Herkunft: Südeuropa, Mexiko.
Beschreibung: Natürliches Mineral aus den Salzseen Nordamerikas.
Verwendung: Mildes Alkali zum Aufschluß von Schellack und Casein.
Herkunft: USA.
Beschreibung: Früher aus heißen Quellwässern von Sasso und der Toskana, heute mit Schwefeläure aus mineralischem Borax freigesetzte schwache
äure.
Verwendung: pH-Regulierung von wässrigen Zubereitungen.
Herkunft: USA, Italien
Beschreibung: Natürliches Mineralsalz, das in der Mohave-Wüste (Kalifornien) in großen Lagern vorkommt.
Verwendung: Borsalze werden seit alters her als antimikrobielle Wirkstoffe für Kosmetika sowie zum vorbeugenden Holzschutz eingesetzt.
Herkunft: Nordamerika (Kalifornien).
siehe “Trockenstoffe”
Beschreibung: Hartes, gelblichbraunes Wachs aus den Blättern des südamerikanischen Wolfsmilchstrauches (Euphorbia cerifera). Candelilla-Wachs ist stark
wasserabweisend und mechanisch sehr gut belastbar.
Verwendung: Candelilla-Wachs eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften sehr gut für den Einsatz in Pflegeprodukten zur Behandlung von Holzoberflächen.
Weitere Verwendung findet es bei der Herstellung von Kaugummi und Lippenstiften.
Herkunft: Mexiko
Beschreibung: Äußerst hartes und beständiges Blattwachs der brasilianischen Fächerpalme Copernicia prunifera. Es wird durch Abbürsten des
Wachsstaubes von den Palmwedeln oder durch Extraktion mit Benzin gewonnen und durch Schmelzen und Filtrieren gereinigt. Carnauba-Wachs ist das härteste bekannte Pflanzenwachs.
Verwendung: Carnauba-Wachs eignet sich aufgrund seiner hohen Beständigkeit und der hervorragenden mechanischen Belastbarkeit besonders gut für die Behandlung von Holzoberflächen. Weitere Verwendung findet es in hochwertigen Schuhcremes, Autopolituren und Selbstglanzwachsen. In der kosmetischen Industrie wird es
außerdem für Lippenstifte und in der pharmazeutischen Industrie zur Herstellung von Dragees eingesetzt.
NH-Rohstoff: Für NATURHAUS-Produkte wird auschließlich durch Abbürsten und Schmelzfiltration ohne chemische Behandlung gewonnenes Carnauba-Wachs
eingesetzt. Die Qualität entspricht den Anforderungen des Deutschen Arzneibuches (DAB 10).
Herkunft: Brasilien
Beschreibung: Nach Abtrennung des Fettanteiles durch Anäuern aus Kuhmilch ausgeflocktes Eiweiß.
Verwendung: Binde- und Emulgiermittel in Caseinfarbe, das für diesen Zweck mit Borax zum “Caseinleim” aufgeschlossen wird.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Aus Buchenholz ohne Chlorbleiche hergestellter organischer Faser-Füllstoff.
Verwendung: Gibt Wandfarben und Putzen mechanische Stabilität und holzähnliche Resorptionsfähigkeit.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Mineralisches Pigment, das Chrom in unlöslicher und damit ungiftiger Form enthält.
Verwendung: Farbpigment für Öl-und Wasserfarben.
Herkunft: Deutschland
siehe “Lösemittel”
Beschreibung: Halbfossile, in Alkohol lösliche pflanzliche Naturharze aus “Caesalpineaceen” (Schmetterlingsblütler), die in den Küstenstreifen der
Tropen vorkommen und durch Einsammeln gewonnen werden.
Verwendung: Zusatz zu Schellack-Produkten.
Herkunft: Südostasien
Beschreibung: Helles, kaum vergilbendes pflanzliches Naturharz aus Sumatra. Der Name kommt vom malaysischen Wort für “Katzenauge”.
Verwendung: Zusatz zu Schellack-Produkten.
Herkunft: Indonesien
Beschreibung: Durch “kontrolliertes Rosten” von Eisen gewonnene gelbe bis rotbraune Pigmente.
Verwendung: Eisenoxyd-Pigmente werden zur Farbgebung sowie zum UV-Schutz eingesetzt.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Bezeichnung für echte Erdfarben mit charakteristischer Farbgebung wie Ocker, Englischrot, Persischrot, Umbra, Oxidbraun und Erdschwarz sowie
ausgewählte Mineralfarben wie Ultramarin, Chromoxidgrün und Eisenoxid, die sich durch Trocknen und Mahlen, teilweise auch durch Brennen gewinnen lassen sowie deren
Mischungen. Der berühmteste Vertreter dieser Gattung ist das “Sienabraun”.
Verwendung: Erdpigmente werden als Farbmittel für ungiftige und witterungsbeständige Lacke und Lasuren sowie zum UV-Schutz eingesetzt.
Herkunft: Italien
Ethanol (Ethylalkohol):
siehe “Alkohol”
Beschreibung: Natürliches mineralische Calciumsulfat.
Verwendung: Füllstoff und Bindemittel für Mineralfarben.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Bestandteil aller tierischen und pflanzlichen Fette. Wird nach Abspaltung der Fettäuren destillativ gewonnen.
Verwendung: Umsetzung mit Kolophonium zu Kolophonium-Harzester.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Ammoniumbicarbonat (Backpulver).
Verwendung: Herstellung von wasserlöslichen Harzseifen wie NATURHAUS-Hartgrund.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Durch Kochen verdicktes, goldgelbes, stark trocknendes Öl aus dem walnußähnlichen Samen des asiatischen Tungbaumes. Holzöl wird in
China bereits seit Jahrtausenden zur Herstellung von Farben, Seifen und anderen Produkten verwendet. Es zeichnet sich durch seine hohe Wasserfestigkeit sowie eine schnelle Trocknung
aus.
Verwendung: Holzöl wird in hochwertigen Lacken und Lasuren zur Erhöhung der Witterungsbeständigkeit und zur Verbesserung der Filmeigenschaften
eingesetzt.
Herkunft: China, Südamerika
siehe “Wasserglas”
Beschreibung: Natürliches vorkommendes Calciumcarbonat-Mineral.
Verwendung: Füllstoff und Bindemittel für Mineralfarben.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Natürliches Tonmineral (Porzellanerde).
Verwendung: Füllstoff für Mineralfarben.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Durch Flammenhydrolyse hergestellte sehr feinteilige Kieseläure ohne kristalline Quarz-Struktur (”amorphe Kieseläure”).
Verwendung: Filmhärtender, mattierender Füllstoff in Lacken und Lasuren.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Mit Pottasche schonend verseiftes Öl aus dem Samen der Kokospalme.
Verwendung: Schonendes Reinigungs- und Pflegemittel.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Harz aus dem Balsam von verschiedenen Pinienarten,das in Verbindung mit trocknenden pflanzlichen Ölen sehr gute mechanische Eigenschaften
aufweist. Da die Veresterung mit Alkoholen wie Glycerin oder die Härtung mit Kalk zu verbesserten Eigenschaften führt, wird Kolophonium heute in der Regel nur noch
verestert oder gehärtet eingesetzt.
Verwendung: Als Bindemittel in Grundierungen und Lasuren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und zur Erhöhung der Kratzfestigkeit.
Herkunft: Südfrankreich, Portugal
Beschreibung: Durch die Verkochung von Kolophonium mit mehrwertigen Alkoholen wie z.B. Glycerin hergestelltes Harz mit sehr guter Wetterbeständigkeit und
Elastizität.
Verwendung: Bindemittel für Ölfarben und Lasuren..
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Weiches, weißes Kalkmineral aus den fossilen Ablagerungen kleinerer Muscheln auf dem Meeresgrund.
Verwendung: Pigment und Füllstoff für mineralische Wandfarben.
Herkunft: Deutschland, Frankreich
siehe “Sojalecithin”
Beschreibung: Goldgelbes, trocknendes Öl aus dem Samen der Leinpflanze (Flachs), das durch Heiß- oder Kaltpressung gewonnen wird. Für den Einsatz als
Bindemittel zur Herstellung von Farben werden die im rohen Leinöl enthaltenen Schleimstoffe durch Erhitzen und Fitration entfernt.
Verwendung: Grundlage für Firnisse, Bindemittel für Lacke und Lasuren.
NH-Rohstoff: Für NATURHAUS-Produkte werden ausschließlich allerbeste Qualitäten von naturreinem, kaltgepreßten Leinöl aus der 1. Pressung
eingesetzt.
Herkunft: Europa
siehe “Trockenstoffe”
Beschreibung: Durch Kochen von Leinöl unter Luftabschluß hergestelltes, wertvolles Bindemittel für Lacke, Lasuren und Wandfarben.
Verwendung: Bindemittel für witterungsbeständige Ölfarben.
Herkunft: Belgien, Holland
Beschreibung: Flüssige, natürliche oder synthetische Verbindungen, die zum Auflösen von festen Stoffen bzw. zur Einstellung der Viskosität und
der Fließeigenschaften von flüssigen Zubereitungen dienen (Verdünner).
NH-Rohstoff: Für NATURHAUS-Produkte werden neben Wasser ausschließlich natürliche, rein pflanzliche Lösemittel eingesetzt wie Ethanol aus der
alkoholischen Vergärung von stärkehaltigen Pflanzen und frisch destilliertes Citrusschalenöl aus den Schalen von Citrusfrüchten, das durch fraktionierte
Destillation von allen störenden Aroma- und Reizstoffen befreit wurde.
Herkunft: Italien, Florida (Citrusschalenöl), Deutschland (Ethanol)
Beschreibung: Wässrige Lösung von Ätznatron.
Verwendung: Regulierung des pH-Wertes von wässrigen Zubereitungen, Abbeizmittel. Wird auch vom Bäcker zur Herstellung von Laugengebäck verwendet.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Früher aus Pflanzenasche gelaugtes, heute durch die Umsetzung von Soda gewonnenes mildes Alkali.
Verwendung: Verseifung von pflanzlichen Wachsen, Harzen und Ölen.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Quarzsand ist eines der häufigsten Mineralien der Erdkruste. Bei der Verwitterung von Erstarrungsgesteinen bleibt er als chemisch
äußerst widerstandsfähiges Material zurück. Quarzsand ist praktisch unbegrenzt verfügbar.
Verwendung: Füllstoff
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Stark quellfähiges Tonmineral aus der Verwitterung von vulkanischem Tuff (Bentonit).
Verwendung: Natürliches Stellmittel zur Regulierung der Fließeigenschaften und des Absetzverhaltens von Flüssigkeiten.
Herkunft: Bayern
Beschreibung: Durch Dehydratisierung (Wasserentzug) aus Rizinusöl hergestelltes trocknendes Öl.
Verwendung: Bindemittel für vergilbungsarme Ölfarben und Weißlacke.
Herkunft: Brasilien
Beschreibung: Alkalische Lösung von Ammoniak in Wasser.
Verwendung: Regulierung des pH-Wertes, Herstellung von wasserlöslichen Harzseifen.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Sekret der asiatischen Lackschildlaus Kerria lacca, das aus dem Gummisaft asiatischer Feigenbaumarten gebildet und zum Schutz der Brut in dicken
Schichten um die Zweige der Wirtspflanze ausgeschieden wird. Schellack ist ein hartes, zähes Harz mit guten Filmeigenschaften, das sich durch hohen Glanz, gute Haftung,
Oberflächenhärte, Abriebfestigkeit und UV-Beständigkeit auszeichnet. Schellack kommt in verschiedenen Qualitätsstufen, gebleicht und ungebleicht sowie mit und
ohne Wachs in den Handel.
Verwendung: Schellack wird aufgrund seiner besonderen Eigenschaften auf vielfältige Art und Weise in der Pharmazie, Kosmetik und Lebensmittel-Industrie so z.B.
zur Herstellung magensaft-resistenter Tabletten, zur Beschichtung von Dragees, Kaugummi, Konfekt, in Haarsprays, Schampoos und Nagellacken sowie zur Herstellung von
Fußbodenpflegemitteln, Polituren und Lacken eingesetzt.
NH-Rohstoff: Für NATURHAUS-Produkte wird auschließlich ungebleichter, ohne chemische Behandlung durch Alkohol-Extraktion gewonnener Schellack eingesetzt.
Die Qualität entspricht den Anforderungen des Deutschen Arzneibuches (DAB 10).
Herkunft: Südostasien
Beschreibung: Aus Schellack durch Verseifen mit Hirschhornsalz hergestellte, wässrige Dispersion.
Verwendung: Bindemittel für wasserbasierte Farben.
Herkunft: Eigene Herstellung
Beschreibung: Roher Schellack enthält 4 - 6 % Wachs, das durch Extraktion und Umschmelzen gewonnen werden kann. Schellack-Wachs ist ein sehr hartes und
hochglänzendes Produkt mit guter Beständigkeit.
Verwendung: Schellack-Wachs eignet sich in Kombination mit anderen Wachsen zur Herstellung hochwertiger Möbelpolituren. Weitere Verwendung findet es bei der
Herstellung von Lippenstiften sowie als Verdickungsmittel in Backwaren.
Herkunft: Südostasien
Beschreibung: Natriumcarbonat.
Verwendung: Aufschluß von Casein.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Phospholipid-Bestandteil der Sojabohne. Natürlicher Emulgator, der sich durch alkoholische Extraktion aus Sojabohnen gewinnen läßt.
Verwendung: Hilfsmittel zur Regulierung des Absetzverhaltens von Pigmenten in Lasuren und Lacken. Die weitaus größte Menge wird jedoch in der
Lebensmittel-Industrie eingesetzt.
Herkunft: Europa
Beschreibung: Mit Pottasche schonend verseiftes Sojaöl.
Verwendung: Schonendes Reinigungs- und Pflegemittel.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Technische Bezeichnung für trocknende Öle wie z.B. Leinöl, Holzöl und Sojaöl, die durch Erhitzen in Aluminiumbehältern
unter Sauerstoff-Auschluß bis auf 300 °C eingedickt, d.h. vorpolymerisiert wurden.
Verwendung: Als Filmbildungsmittel für Lasuren und Lacke mit hoher Witterungsbeständigkeit.
Herkunft: Europa
Beschreibung: Wasserhaltiges Magnesiumsilikat-Mineral, das in Form von blättrig-kristallinen Schuppen vorkommt. Verfestigtes Mineral wird als Speckstein
bezeichnet.
Verwendung: Füllstoff in Anstrichmitteln, Lacken und Klebstoffen. Zur Herstellung von Glanzpapier, Tapeten, Schneiderkreide, Kittmassen sowie als
Trägerstoff für Arzneimittel.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Aus Titanerz hergestelltes technisch äußerst bedeutsames Weißpigment, das entweder aus Ilmenit nach dem Sulfat-Verfahren
(Dünnäure!) oder aus Rutil nach dem modernen Chlorid-Verfahren hergestellt wird.
Verwendung: Weißpigment für Lacke, Anstrichmittel, Straßenmarkierungsfarben, Herstellung von Papier, Kunststoffen, Kosmetika und Arzneimittel.
NH-Rohstoff: Für NATURHAUS-Produkte wird auschließlich Titandioxid aus natürlichem Rutil-Mineral eingesetzt, das durch Abtrennung von gefärbten
Beimengungen gewonnen wird.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Aus Fettäureseifen von Calcium, Kobalt und Zirkonium hergestellte Hilfsstoffe zur Verkürzung der Trocknungszeiten von Pflanzenölen.
Die Kombination erlaubt den Verzicht auf die früher üblichen giftigen Schwermetalle Blei und Barium. Die Trocknungszeiten von natürlichen, trocknenden Ölen
lassen sich durch den Zusatz von geringen Mengen an Trockenstoffen (< 0,05%) beträchtlich beschleunigen. So wird Leinöl erst durch den Zusatz von Trockenstoffen zu
Leinöl-Firnis.
Verwendung: Trockenmittel (Sikkativ) für Ölfarben.
Herkunft: Europa
Beschreibung: Anorganisches Pigment auf der Basis schwefelhaltiger Natrium-Aluminium-Silikate mit einem außerordentlich reinen Farbton von höchster
Leuchtkraft. Ultramarinblau wird nach einem historischen Verfahren bei 800 °C aus Kaolin, Schwefel, Soda, Quarz und Holzkohle hergestellt.
Verwendung: Zum Einfärben von Anstrichmitteln, Kunststoffen, Papieren, Tapeten und Kosmetika.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Wässrige Lösung der erstarrten und gemahlenen Schmelze aus Quarzsand und Pottasche.
Verwendung: Bindemittel für Mineral-Farben (Silikatfarben). Durch Reaktion mit dem kalkhaltigen Untergrund werden harte, lichtechte und wetterfeste, aber
für Wasserdampf durchlässige Anstriche erhalten. Wurde früher ach zur Haltbarmachung von Eiern eingesetzt. Wasserglas-Farben werden nach ihrem Erfinder A.W. Keim
(1851-1913) auch “Keim-Farben” genannt.
Verwendung: Für NATURHAUS-Produkte wird ausschließlich Kaliwasserglas eingesetzt, da Natriumwasserglas zu unerwünschten Ausblühungen auf den
Wänden neigt.
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Gelöschter, pulverförmiger Kalk (”Sumpfkalk”), der durch Brennen und Trockenlöschen gewonnen wird.
Verwendung: Bindemittel für Kalkmörtel und Kalkfarben..
Herkunft: Deutschland
Beschreibung: Hochmolekulares, natürliches Stoffwechselprodukt (Polysaccharid), das vom Bakterium “Xanthomonas campestris” aus Zuckerlösungen hergestellt
wird.
Verwendung: Natürliches, vollkommen ungiftiges Verdickungsmittel zur Steuerung der Fließeigenschaften von wässrigen Flüssigkeiten. Xanthan wird
in der Lebensmittel-Industrie in großen Mengen zur Verdickung von Nahrungsmitteln wie z.B. Yoghurt oder Pudding eingesetzt.
Herkunft: Deutschland
siehe “Cellulose”
siehe “Trockenstoffe”
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